Tipps

Heizkosten

Um Ihre Heizkosten noch besser in den Griff zu bekommen, empfehlen wir Ihnen, folgende fünf Faustregeln zu beachten:

Je kühler die Zimmertemperatur, desto öfter muss gelüftet werden. Vermeiden Sie Dauerlüften während der Heizperiode. Heizkörper abschalten bei geöffnetem Fenster. Die Heizung auch bei Abwesenheit nie ganz ausstellen. Ständiges Auskühlen und Wiederaufheizen ist teurer als das Halten einer abgesenkten Durchschnittstemperatur. Innentüren von unterschiedlich beheizten Räumen geschlossen halten. Behindern Sie nicht die Wärmeabgabe der Heizkörper durch Verkleidungen, lange Vorhänge, Wäsche, die zum Trocknen dort aufgehängt wird oder vorgestellte Möbel.

Als kleine Heiz-Hilfe haben wir die empfohlenen Raumtemperaturen den wichtigsten Skalawerten Ihres Thermostats zugeordnet.

Thermostat           Bereich
bei Marke 4-5 ca. 21-24° C           Badezimmer
bei Marke 2-3 ca. 20-22° C           WZ, EZ, Kinderzimmer, Küche (Grundeinstellung)
bei Marke 1-2 ca. 16-18° C           Diele, Flur, Hobbyraum, Schlafzimmer

bei Marke * Frostschutzeinstellung
Bei einer Außentemperatur unter minus 16 Grad Celsius wird auch bei Thermostat-Einstellung 5 nur noch ca. 21 Grad Celsius Raumtemperatur erreicht.

Richtiges Lüften - Vermeidung von Schimmelbildung

Einer der Hauptzwecke des Lüftens ist die Abfuhr von entstandener Feuchtigkeit. Je wärmer die Luft ist, desto mehr Wasser kann sie binden. Kühlt stark mit Wasserdampf angereicherte Luft ab und wird dabei die Sättigungsgrenze erreicht, gibt sie einen Teil des Wassers in Form von Kondensat ab. Es kann zu feuchten Stellen und Stockflecken kommen. Im fortgeschrittenen Stadium bildet sich Schimmelpilz.

Die Feuchtigkeit im Raum kommt einerseits von den Personen selbst: täglich atmet und schwitzt der Mensch ca. 2 Liter Wasser aus. Auch fällt Wasser durch Kochen, Baden und vor allem Duschen, weiter durch Pflanzen und Haustiere an.

Beim Lüften wird die Raumluft durch die Außenluft ersetzt und anschließend aufgeheizt. Durch die Vermischung von im Winter "trockener" Außenluft mit "feuchter" Raumluft sinkt die relative Luftfeuchte im Raum, d.h. die Gefahr von Schwitzwasserbildung wird reduziert. Man kann daher auch bei nasskaltem Wetter lüften und erreicht dennoch eine Reduzierung der Raumluftfeuchte.
 

Die sieben goldenen Regeln beim Lüften:

  • Kippen der Fenster sorgt nicht für ausreichenden Luftaustausch. Bei längerem Kippen kommt es zu unnötig hohem Energieverlust.
  • Durch die stärkere Auskühlung der Wand nahe des Fensters kann es zu Tauwasserschäden und Schimmelbildung kommen.
  • Mindestens morgens und abends Stoßlüften, d.h. die Fenster kurzzeitig (5-10 Minuten) weit öffnen.
  • Kippstellung ist wirkungslos und vergeudet Energie.
  • Nicht von einem Zimmer in ein anderes, sondern immer nach draußen lüften.
  • Große Mengen an Wasserdampf (z.B. durch Kochen oder Baden) sofort nach draußen ablüften.
  • Die Zimmertür geschlossen halten, damit sich der Wasserdampf nicht in den übrigen Räumen verteilt.
  • Muss Wäsche in der Wohnung getrocknet werden, öfter nach draußen lüften.
  • Besonders bei neuen Isolierglasfenstern häufiger gezielt lüften als früher, v.a. an sehr kalten Tagen.
  • Große Schränke möglichst 2 bis 4 cm von Außenwänden wegstellen.
  • Keine schweren Vorhänge in Raumecken an der Außenwand.

Wohnungswechsel


Vor dem Umzug:

  • Dauernutzungsvertrag rechtzeitig schriftlich kündigen (3 Monate Kündigungsfrist)
  • Prüfen, ob Mitgliedschaft in der Genossenschaft gekündigt werden soll, gegebenenfalls schriftlich kündigen
  • Besichtigung der Wohnung wahrnehmen, Schönheitsreparaturen ausführen oder Handwerker beauftragen
  • Nachmietern die Wohnung zeigen und eventuell die Übernahme von Einrichtungsgegenständen schriftlich vereinbaren
  • Umzugstermin festlegen
  • Umzugsurlaub beantragen
  • Angebote von Spediteuren einholen, Transportwege vermessen
  • Wohnungsrückgabetermin mit der Genossenschaft vereinbaren und neue Anschrift bekanntgeben

Umzug und danach:

  • Kartons kennzeichnen
  • Getränke für Helfer
  • Belege der Umzugskosten sammeln (für Steuererklärung)
  • Treppenhaus nach dem Umzug reinigen.
  • Wohnungsrückgabe mit einem Mitarbeiter der Genossenschaft und Nachmieter wahrnehmen
  • Zählerstände, Strom, Gas und Wasser ablesen und den Versorgungsunternehmen mitteilen (die Telefonnummern und Ihr Kassenzeichen entnehmen Sie bitte Ihren Rechnungen, und geben Sie bitte den Namen des Nachmieters bekannt)
  • Anmeldungen beim Einwohneramt
  • Fahrzeug ummelden

Umzug mitteilen bei:

  • Kindergarten / Schule
  • Sportverein / Autoclub
  • Bank / Sparkasse
  • Versicherungen und eventuell neu anpassen lassen
  • Telefonladen / Post
  • Einwohneramt / Ortsamt
  • Tageszeitung / Zeitschriften
  • Sperrmüllabfuhr bestellen
  • Umzugskartons besorgen
  • Obhut für die Kinder klären

Wohngeld

Ausführliche Informationen über das Wohngeld finden Sie auf den Seiten des Sozialreferats München.